Ballon-ABC
A
Alter: Grundsätzlich ist jeder an Bord willkommen, der in der Lage ist, in den Ballonkorb zu steigen und während der Fahrt für die Dauer von rund 90 Minuten zu stehen. Gäste mit einer körperlichen Einschränkung bitten wir, sich im Vorfeld von uns beraten zu lassen. Teilen Sie uns bitte etwaige gesundheitliche Beschwerden (Kreislauf, Herz, Gelenke) mit. Ältere Personen, Schwangere, frisch Operierte oder Personen in ärztlicher Behandlung sollten vor der Fahrt ihren Arzt befragen. Wir haben auf Grund der Höhe des Ballonkorbes eine Altersbeschränkung. Kinder unter 8 Jahren und kleiner als 1,30 m können leider noch nicht mitfahren.
B
Ballonglühen: Beim Ballonglühen werden die Heißluftballone am Boden stehend nach Einbruch der Dunkelheit durch das Befeuern mit den Brennern zum Leuchten gebracht. Die bunten Farben kommen so besonders gut zur Geltung, ein atemberaubendes Schauspiel für Jung und Alt.
Ballonfahrergruß: Glück ab - Gut Land
F
Fuchsjagd: Das ist eine Wettfahrt, bei der die Aufgabe darin besteht, dem „Fuchs“ genannten Ballon zu folgen und zu versuchen, einen Marker möglichst nah an ein vom „Fuchs“ ausgelegten Zielkreuz abzuwerfen.
Fesselballone: Gasballone, die an Stahlseilen gefesselt bis in Höhe von etwa 150 Meter aufsteigen und dort oben als "Aussichtsplattform" verharren. In den Körben dieser Ballone haben bis zu 30 Passagiere Platz.
G
Gasballone: Als Traggas kommt bei den Gasballonen keine heiße Luft wie bei den Heißluftballonen, sondern Wasserstoff oder Helium zum Einsatz. Gasballone sind kugelrund. Obwohl sie sich völlig geräuschlos am Himmel bewegen und für Weitfahrten optimal sind, weil nicht ständig geheizt werden muß, haben sie doch große Nachteile: das Befüllen der Ballone mit Gas ist kompliziert und langwierig und das Traggas Helium ist außerordentlich teuer. Die Fahrthöhe im Gasballon wird durch das Ablassen von Gas (der Ballon sinkt) oder durch das Abwerfen von Ballast in form von Sand oder Wasser (der Ballon steigt) verändert.
H
Heißluftballone: Die tropfenförmige Hülle aus extrem reißfestem und hitzebeständigem Gewebe wird beim Aufbau zunächst mit Hilfe eines Ventilators mit kalter Luft gefüllt. Dann erhitzen die Propangasbrenner die Luft in der Ballonhülle auf 80 bis 110° C und der Ballon stellt sich auf. Durch den Temperaturunterschied innerhalb und außerhalb der Hülle entsteht der Auftrieb des Ballons. Heizt der Ballonführer intensiv, steigt der Ballon. Erkaltet die Luft im Ballon, beginnt er zu sinken.
K
Kleidung: Bitte ziehen Sie sich so an, als wollten Sie eine Wanderung unternehmen. Festes Schuhwerk ist unbedingt notwendig. Und denken Sie an eine Kopfbedeckung, da die Brenner ordentlich Hitze auch nach unten abgeben.
L
Landung: Ballonfahren findet nur bei schönem Wetter und wenig Wind statt. Aber auch bei geringen Windgeschwindigkeiten kann es geschehen, daß der Ballonkorb bei der Landung umfällt. Wichtig ist, dass sich alle Insassen bei der Landung gut an den Halteschlaufen im Korb festhalten und alle den Korb nur auf ausdrückliche Anweisung des Piloten verlassen.
R
Rauchen: Im Umkreis von 15 m um Ballone und Fahrzeuge ist es strikt untersagt, zu rauchen oder offenes Feuer zu entzünden. Auch während der Fahrt besteht dieses absolute Verbot. Werfen Sie keine Gegenstände über Bord. Genießen Sie die Ruhe einer Ballonfahrt.
S
Start: Ballonfahrten können in der Sommersaison nur in den frühen Morgenstunden oder abends stattfinden. Sonnenaufgang und des Sonnenuntergang bestimmen die Zeiten, in denen Ballonfahrten möglich sind. Für die Abendfahrten treffen wir uns etwa 3 Stunden vor Sonnenuntergang, für die Morgenfahrten etwa 1 Stunde vor Sonnenaufgang.
T
Taufe: Nach alter Tradition wird man bei der sogenannten Ballönertaufe in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben. Zur Erinnerung erhält jeder Mitfahrer eine persönliche Taufurkunde.
Temperatur: Der Ballon fährt meist in Höhen bis 3.300 ft (ca. 1000 Meter). Bis in diese Höhe ist die Temperatur etwa so wie am Boden.













